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Tochterboot „Hermann Marwede“ vor 2013

Hermann Marwede Bau Nr. 1

Liegeplatz im Hamburger Hafen 2004
Liegeplatz an den Landungsbrücken

Vom Auspacken der Teile aus dem Baukasten bis hin zum fertigen Stand-Modell mit Tochterboot. Was alles zu bedenken ist, was alles zu einem gelungenen Modell bedacht werden sollte und welche Besonderheiten ich bei dem ersten Bau dieses Modells berücksichtigt habe, kann im weiteren Verlauf Vorbereitung direkt nachgelesen werden. Ich wünsche bereits jetzt schon viel Freude und gutes Gelingen. Das nebenstehende Bild zeigt den Kreuzer bei seinem Besuch im Hamburger Hafen. Vertäut an den Landungsbrücken, war ich zu einem Besuch an Bord eingeladen worden und sah mir noch rasch ein paar wichtige Details an. Immer wieder ist die direkte Inaugenscheinnahme eine wichtige Ergänzung zu allen Zeichnungen und Notizen.

Zur Zeit entsteht „Hermann Marwede“ Bau II ebenfalls zum Teil aus dem Baukasten als Stand-Modell, aber mit noch mehr Details, eigenen Bausektionen und Besonderheiten. Auch darüber wird bereits berichtet. Der Anfang ist gemacht. Bei allem, was man anfängt, gehört eine gute Planung dazu. Alle Schritte, vom Heraustrennen der Einzelteile, bis hin zur Montage fertig lackierter Segmente, müssen durchdacht und auch exemplarisch zumindest gedanklich durchgespielt werden. Wie weit betreibe ich mein Hobby? Was kann ich umsetzen? Wo hören die Fähigkeiten auf? Alles sollte vorher überlegt sein. Nur dann wird aus dem Projekt ein gelungenes und vielleicht auch funktionstüchtiges Schiffsmodell. Aber auch ein „nur“ Standmodell, birgt seine eigenen Reize!

So ist es ohne weiteres möglich, das vom Beginn bis zur Fertigstellung mehrere Jahre oder anders ausgedrückt 3.000 bis 6.000 Stunden und mehr gebraucht werden, um ein Modell nach allen Regeln der Kunst und der eigenen Möglichkeiten zu bauen. Hier spreche ich nur vom Bauen und nicht vom oft gesagten „Basteln“. Gebastelt wird von unerfahrenen Personen, die nur mal schnell etwas fertigstellen möchten und dabei keinen Wert auf Originalität legen. Genauigkeit, Detailtreue, Farbgebung und Maßhaltigkeit machen den Modellbauer aus. Das zum kleinen aber doch feinen Unterschied gegenüber dem „Modellbauer“ und dem Bastler.

Genug der Vorrede. Wenden wir uns nun der Vorbereitung zu.